Lebenslauf Albert Pastötter

 

Interview Albert Pastötter, Bankkaufmann
Vorstandsmitglied der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Ihre Stationen in Kürze:
• Realschulabschluss an der Staatlichen Realschule für Knaben in Freilassing im Jahr 1992
• 1992 – 1997 Ausbildung zum Bankkaufmann in der Raiffeisenbank Ainring
• 1997 – 2017 unterschiedliche Positionen bei der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost: Innenrevisor, Vermögensberater und schließlich Bereichsleiter Zentraler Vertrieb
• Seit 2010 Vorstand der VR EnergieGenossenschaft Oberbayern Südost
• Seit 2017 Vorstandsmitglied der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost


1. Was war denn Ihr Traum, als Sie noch Schüler waren?
Als Grundschüler habe ich wie viele in diesem Alter davon geträumt, einmal Fußball-Profi beim FC Bayern zu werden (Sören Lerby war in dieser Zeit mein großes Vorbild) - über die Kreisliga bin ich dann aber nie hinausgekommen.
Später wurden die Träume dann etwas realistischer. In der Realschule reifte vor allem der Traum, einmal als Börsenmakler à la Charly Sheen an der ‚Wall Street‘ zu arbeiten.
Auch dieser Traum ist nicht in Erfüllung gegangen - aber wenn man schaut, was bis zum Platzen der Immobilienblase im Jahr 2008 in dieser Branche so los war, muss ich im Nachhinein sagen, Gott sei Dank hat sich auch dieser Traum nicht erfüllt. Da fühle ich mich in der Genossenschafts-Welt dann doch wohler!


2. Haben Sie Erinnerungen an Ihre eigene Schulzeit?
Ja, natürlich habe ich noch viele Erinnerungen an meine Schulzeit in der Realschule in Freilassing.
Unvergessen bleibt mir mein täglicher Schulweg mit dem Fahrrad - egal ob bei Regen, Sturm oder Schnee! Da waren meine Eltern „gnadenlos“…
Interessant war auch immer der Chemie-Unterricht mit mehr oder weniger erfolgreichen Experimenten …
Dafür habe ich mich immer auf den Sport-Unterricht gefreut - egal ob in der kleinen Turnhalle oder draußen bei Fußball oder Tennis.
Und natürlich war der Schul-Kiosk legendär - ohne Hausmeister Gröhne und seine Fleischsalat-Semmeln hätte ich die Realschulzeit garantiert nicht überlebt.

3. Was können Sie unseren Schülern mit auf den Weg geben?

Hierzu möchte ich gerne mit zwei Zitaten antworten:

Das erste ist vom Trainer der 1954er-Weltmeistermannschaft Sepp Herberger:
„Solange besser möglich ist, ist gut nicht gut genug.“
Seit nie zufrieden mit dem, was ihr erreicht habt! Stillstand bedeutet heute mehr denn je Rückschritt.

Das zweite Zitat ist von Steve Jobs, der mit dem iPhone vor 10 Jahren die Welt revolutionierte:
“Deine Arbeit wird einen großen Teil deines Lebens einnehmen und die einzige Möglichkeit, wirklich zufrieden zu sein ist, dass du glaubst, dass du großartige Arbeit leistest. Und der einzige Weg großartige Arbeit leisten zu können, ist zu lieben, was du tust. Wenn du das noch nicht gefunden hast, dann halte die Augen offen. Mit deinem ganzen Herzen wirst du wissen, wenn du es endlich gefunden hast. Wie jede Beziehung wird sie mit den Jahren immer besser werden. Also halte danach Ausschau, bist du es findest. Gib dich nicht mit weniger zufrieden.”

Mathe oder Englisch?
MATHE. Wegen meinen schulischen Leistungen in Englisch v.a. in der 7. Klasse hab ich nicht nur einmal Ärger bekommen - sowohl von meiner damaligen Lehrerin als auch zu Hause von den Eltern.
Wein oder Bier?
BIER - und dann am liebsten ‚a kloan‘s Schoarama‘
Anzug oder Lederhose?
LEDERHOSE (Anzug trage ich den ganzen Tag!)
Büro oder Werkstatt bzw. Innen- oder Außendienst?
BÜRO (für handwerkliche Tätigkeiten bin ich einfach nicht geboren!)
Glücklich bin ich, wenn…
… ich ein freies Wochenende mit meiner Familie habe (...und Bayern München an diesem Wochenende dann auch noch gewinnt).

Lehrer-Login