Am letzten Freitag fand auf unserem Schulgelände eine kleine „Maskerade“ statt. Hier nämlich hatte sich Thomas Wellenhofer, Leiter der ortsansässigen Bahnhof-Apotheke, eingefunden. Von Frau Langenfelder wurde er in Empfang genommen. Und er hatte eine äußerst nützliche Überraschung im Gepäck: Einen hochwertigen Mund-Nasen-Schutz, der bereits in der Zeit vor Corona von vielen Ärzten und Zahnärzten verwendet wurde. Und den hielt er gleich in hundertfacher Ausführung für unsere Zehntklässler bereit.

Die Schutzmaske wird auch als Operations-, OP- oder MNS-Maske bezeichnet. Sie schützt Patienten und andere Menschen in der nahen Umgebung vor Tröpfchen, die der Maskenträger etwa beim Sprechen aus Mund und Nase abgibt. Den Träger selbst schützt ein Mund-Nasen-Schutz nur vor größeren Tröpfchen. Außerdem verhindert er, dass sich der Träger unbewusst mit schmutzigen Händen an Mund oder Nase fasst.
Es gibt verschiedene Methoden, um gebrauchte Masken zu reinigen. Wichtig: Fasst nicht in die Innenseite des Atemschutzes, lasst alle Exemplare zudem nach der Nutzung trocknen und nicht in einem geschlossenen Behälter herumliegen. Je nach Material kann man die MNS im Ofen für 30 Minuten bei 80 Grad Celsius erwärmen, um Coronaviren (Covid-19) abzutöten.
Dr. Wellenhofers pharmakologische Schwerpunkte liegen im Bereich der Ernährungsberatung und Toxikologie. Außerdem beschäftigt er sich mit Arzneimittelwirkungen und Diabetes. Er verfügt über einen großen Stab von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Freilassinger Apothekenleiter und Bruder unserer Lehrkraft, Frau Wellenhofer, absolvierte ein Baufachberater Studium der Pharmazie in Regensburg, wo er 1994 am Lehrstuhl für Pharmakologie und Toxologie promovierte. Seit 1997 leitet er die Bahnhof-Apotheke.

Johannes Vesper

 

 

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