Dass unser Joghurt nicht aus dem Kühlregal, sondern von Kühen aus unserer Gegend kommt, konnten die SchülerInnen der 8A und 8C bei ihrem Besuch der Milchwerke Berchtesgadener Land in Piding feststellen. Genauer gesagt, kommen die täglich fast eine Million Kilogramm Milch von den rund 1700 genossenschaftlich angeschlossenen Landwirten zwischen dem Watzmann und der Zugspitze.

Eine Million Kilo, das erscheint auf den ersten Blick eine gewaltige Zahl, dabei ist dies nicht einmal ein Prozent der in Deutschland verarbeiteten Gesamtmenge. Dies und vieles mehr erfuhren die Madl´n und Buam im Rahmen ihrer zweitstündigen Besichtigungstour durch die mittlerweile in mehreren Ländern Europas bekannte Molkerei.
Der Rundgang führte über die Anlieferung, die Produktion, in der aus der Rohmilch die verschiedensten Milchprodukte wie Joghurt, Molke oder Butter hergestellt werden, die Lagerhallen bis hin zum Versand in den bekannten „Berchtesgadener Land“-Transportern. Nach einer willkommenen Verköstigung, besuchten die Klassen gemeinsam mit ihren Lehrkräften noch den hauseigenen Verkauf, den so genannten „Milchladen“, wo man sich mit reichlich Proviant eindeckte.
Nicht nur über die heimischen Produkte mit ihrer nachhaltigen Herstellung, sondern auch über die guten Arbeitsbedingungen mit den verschiedenen Ausbildungsberufen, wie zum Beispiel Elektriker/in, Industriekaufmann/frau, Milchtechnologe/in oder Fachkraft für Lagerlogistik, konnten sich die Achtklässler informieren. Unsere Abgänger waren als Auszubildende in der Molkerei in den vergangenen Jahren stets willkommen.

Sebastian Fial

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