Wenn man von polnischer Kunst hört, kann man oft keine konkreten Künstler oder Werke zuordnen. Doch das für Jahre zerrissene und fremdbestimmte Land Polen hat zahlreiche Künstler und Künstlerinnen und bedeutende Kunstwerke hervorgebracht. Diesen widmet sich die aktuelle Ausstellung „Stille Rebellen“ der Kunsthalle München.


Polen war bis zu seiner Unabhängigkeit, welches es erst 1918 erlangte, zwischen Russland, Preußen und Österreich-Ungarn aufgeteilt, was dazu führte, dass teilweise ein Gefühl der Geschlossenheit und Einheit fehlte. Dem wollten die polnischen Künstlerinnen und Künstler durch ihre stille Rebellion entgegenwirken, indem sie in ihren Werken die Landschaften, Sitten, Bräuche und Mythen ihres Heimatlandes verewigten.
Die bisher in dieser Form einmalige Ausstellung über die Kunst und Kultur unseres Nachbarlandes Polen zeigt 130 Meisterwerke aus verschiedenen Museen und privaten Sammlungen und ist absolut sehenswert.
Dem stimmten auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8C zu, welche die Ausstellung mit ihrer Klassenleitung und Kunstlehrkraft Frau Bauer sowie Frau Raab-Käppel besuchen durften und im Rahmen sehr interessanter Führungen zahlreiche Hintergrundinformationen zu den Bildern erhielten und auch ihre eigenen Meinungen zu den Bildern äußern konnten. Durch derartige Exkursionen wird Begegnung mit echten Gemälden möglich, die im Unterricht leider so nicht geleistet werden kann.

Christina Bauer (FS Kunst)

 

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